Ausschreibung zum 15. Schwarzataler Auto-Slalom-Cup 2011
Die Motorsportvereine des Bezirkes Neunkirchen schreiben unter den nachfolgenden Bestimmungen den 14. „SCHWARZATALER SLALOM-CUP 2011, Automobilslalom nach dem Kleinslalomreglement der OSK aus.
1) Teilnahmeberechtigung und Nennung:
Startberechtigt sind bei diesen lizenzfreien Kleinslaloms jeder-Mann/Frau mit Führerschein Gruppe „B“. („Führerschein“ ist bei der Nennung vorzulegen. Bei Nennung in den Serienklassen ist auch der Zulassungsschein vorzulegen). Die zu befahrene Strecke ist durch Pylonen (Haberkornhüte) gekennzeichnet. Sieger ist der(die) Fahrer(in), welche(r) diesen Kurs am schnellsten absolviert. Der schnellere Lauf wird gewertet. Die Zeitnehmung erfolgt mittels Lichtschranken auf Hunderstel-Sekunden genau. Für Umwerfen von Hüten (zwei Sekunden) bzw. das Auslassen von Toren (20 Sekunden) werden Zeitstrafen vergeben. Jeder, der zumindest bei einer der nachfolgend angeführten Veranstaltungen teilnimmt wird im Cup gewertet. Nenngeld wird für die Wertung im Cup von den Teilnehmern nicht eingehoben. Wird in mehreren Hubraumklassen bei ein und der selben Veranstaltung von einem Fahrer teilgenommen, so muss dieser Fahrer auf dem Nennformular ankreuzen, welche Klasse für den Cup gewertet werden soll. Im Zweifelsfall wird das schlechtere Ergebnis des Tages für die Cupwertung herangezogen.
Die Nennung ist nur in der Wertungsklasse mit dem entsprechendem Hubraum zulässig. Bei Fahrzeugen mit aufgeladenem Motor erfolgt die Klasseneinteilung
nach der Berechnung: Hubraum x 1,7 bei Dieselfahrzeugen: Hubraum x 1,5
Während des Bewerbes sind Fenster und Schiebedach geschlossen zu halten.
Der Sicherheitsgurt ist anzulegen. Das Tragen eines Helmes ist ausnahmslos Pflicht! Die Läutstärke der Fahrzeuge darf die Bestimmungen des KFG nicht überschreiten (generelles Flammrohrverbot).
NENNGELD: Einheitlich € 22,-- Nenngeld ist Reuegeld!
Nachnennungen sind grundsätzlich bis zum Beginn der jeweiligen Klasse möglich. Pro Fahrzeug dürfen maximal ZWEI Fahrer nennen.
Der Führerschein (Gruppe B) ist UNBEDINGT vorzuweisen. Bei Nennungen in den Klassen SERIENNAHE ist auch der Zulassungsschein erforderlich. Ohne Unterschrift wird die Nennung NICHT angenommen!
2) Veranstaltungen: siehe Terminblatt, Veranstaltungsbeginn: 8.00 Uhr mit dem Lauf zum Tagessieg Serie.
3.) Ablauf der Veranstaltungen:
08:00 Uhr Ausgabe der Startnummern
08:15 Uhr Fahrerbesprechung
08:30 Uhr Beginn der Wertungsläufe mit den Läufen zum Tagessieg Serie (Ablauf siehe Punkt 5)
Ca. 1 Stunde nach Ende der Veranstaltung findet die Siegerehrung statt. Zeit und Ort werden am Veranstaltungstag bekanntgegeben.
4) Klasseneinteilung:
Für die "DAMENKLASSE", die "KLASSE FÜR VERBESSERTE TOURENWAGEN", die "SERIENNAHE KLASSE" , die „DIESELKLASSE“ und die „Klasse E2“ wird jeweils eine Wertung erstellt.
4a) DAMENKLASSE
Teilnahmeberechtigt sind nur weibliche Teilnehmer. Die Wertung für die Damenklasse erfolgt in der Damenklasse und dem Tagessieg verstärkt.
4b) VERBESSERTE TOURENWAGEN
Alle KFZ, welche die Bedingungen der seriennahen Klassen nicht erfüllen. Das KFZ muss in diesen Klassen nicht angemeldet sein. Teilnahmeberechtigt sind weibliche und männliche Personen. Startberechtigt sind Kraftfahrzeuge, welche ursprünglich aus einer Serienproduktion hervorgehen. Eine Homologation des Kraftfahrzeuges muss nicht vorhanden sein. Überrollbügel bzw. -käfig werden empfohlen. Für die Fahrzeuge der verbesserten Tourenwagenklassen wird eine sicherheitstechnische Überprüfung von den Kommissären durchgeführt. Die Wertung für die verbesserten Tourenwagen erfolgt im Tagessieg VERBESSERT und in den Hubraumklassen VERBESSERT. Die Rennleitung behält sich vor, bei unberechtigter Nennung in SERIENNAHE das KFZ in VERBESSERT einzuteilen.
4c) SERIENNAHE FAHRZEUGE
Teilnahmeberechtigt sind weibliche und männliche Personen. Die Fahrzeuge der Serie müssen den technischen Richtlinien des Schwarzataler Slalomcups 2007 entsprechen. Die Fahrzeuge müssen zum Verkehr zugelassen sein. Probekennzeichen sind nicht zulässig.
Diese Bestimmungen liegen der Ausschreibung bei, bzw. bei jeder Veranstaltung in der Nennung auf. Die Überprüfung wird durch zwei (vom Veranstalter unabhängigen) Kommissären durchgeführt. Es dürfen nur KFZ an den Start gehen die von den beiden technischen Kommissären abgenommen wurden. Fahrzeuge, welche nicht dem Reglement der seriennahen Klasse entsprechen, gelten automatisch als verbesserte Tourenwagen. Die Wertung für den seriennahen Cup erfolgt im Tagessieg SERIENNAHE und in den Hubraumklassen SERIENNAHE.
4d) DIESELKLASSE
Teilnahmeberechtigt sind nur Dieselfahrzeuge. Die Wertung für die Dieselklasse erfolgt in der Dieselklasse und dem Tagessieg verbessert.
4e) KLASSE E2
Teilnahmeberechtigt sind nur jene Fahrzeuge, die den Bestimmungen der OSK bezüglich dieser Klasse entsprechen. Ausgenommen sind Quads und Karts.
4f) TECHNISCHE KOMMISSÄRE
Die technischen Kommissäre überprüfen, ob die Fahrzeuge den „technischen Bestimmungen des Schwarzataler Slalomcup“ entsprechen (bzw. offensichtliche Sicherheitsmängel aufweisen), und entscheiden über die Starterlaubnis. Diese Entscheidung ist unwiderruflich.
Ohne technische Abnahme erfolgt keine Starterlaubnis.
5. Startreihenfolge:
1) Lauf um den Tagessieg „SERIENNAHE KFZ“ Klasse TS CUP
2) Automobile SERIENNAHE KFZ Klasse S14 bis 1400 ccm CUP
Klasse S16 1401 - 1600 ccm CUP
Klasse S20 1601 - 2000 ccm CUP
Klasse S99 ab 2001 ccm CUP
3) Lauf um den Tagessieg „VERBESSERTE KFZ“ + E2 Klasse TV CUP
4) Damenklasse Klasse DA CUP
5) Dieselklasse *) Klasse DI CUP
6) Klasse E2 Klasse E2 CUP
6) Automobile VERBESSERTE KFZ Klasse V14 bis 1400 ccm CUP
Klasse V16 1401 – 1600 ccm CUP
Klasse V20 1601 – 2000 ccm CUP
Klasse V99 ab 2001 ccm CUP
7) Superfinale *) Klasse SUP
8) V.I.P. – Klasse *) Klasse VIP
9) Einsteiger-Klasse *) Klasse EK
*) Eine eventuelle Durchführung eines Superfinales, einer Dieselklasse, einer VIP-Klasse bzw. der Einsteigerklasse wird am Veranstaltungstag vom Rennleiter entschieden. Im Superfinale dürfen grundsätzlich die 10 Tagesschnellsten aus den Hubraumklassen (S14, S16, S20 und S99 bzw. V14, V16, V20 und V99) starten.
Anmerkung: In der 1. genannten Klasse 3 Läufe (1 gewerteter Trainingslauf und 2 Wertungsläufe). Ab der 2. genannten Klasse 2 Läufe (2 Wertungsläufe).
6.) Mehrfachstart: Pro Wertungsklasse darf nur einmal genannt werden.
7.) Startwiederholung:
Eine Startwiederholung kann NUR vom Rennleiter angeordnet werden.
8.) Wertung:
Die Zeitnehmung erfolgt elektronisch (auf Hundertstel-Sekunden). Sollte die Zeitnehmung durch technische Gründe oder Unfall ausfallen, wird die begonnene Klasse mittels Handstoppung wiederholt, und so die Veranstaltung fortgesetzt.
STRAFSEKUNDEN: Die Strafgebung erfolgt laut den Nationalen OSK Autoslalom-Reglement, d. H: Torfehler (Hutfehler) mit je 2 Sekunden, wobei:
Definition Torfehler (Hutfehler): entweder Umwerfen eines Pylons oder Verschieben e. Pylons wobei sich der Pylon vollständig außerhalb der Markierung befinden muss (lt. OSK Handbuch 2008/2009). Auslassen eines Tores mit je 20 Sekunden
Sollte auf der Strecke ein Pylon vom vorhergehenden Lauf liegen, muss der nachfolgende Fahrer seinen Lauf sofort abbrechen, weil dieser sonst gewertet wird. Der abgebrochene Lauf darf dann wiederholt werden.
REIHUNG: Zur Reihung gelangt der jeweils bessere Lauf (inklusive allfälliger Strafsekunden). Bei Zeitgleichheit gilt ex aequo Wertung.
KLASSENZUSAMMENLEGUNG: Bei weniger als 3 Startern in einer Hubraumklasse werden diese innerhalb der SERIENNAHEN bzw. VERBESSERTEN Klassen mit der nächsthöheren Klasse zusammengelegt. Ausnahme: Da die Klasse über 2000ccm mit keiner höheren zusammengelegt werden kann, wird bei nur 1 Starter (bzw. 2 Startern) für den 1. Platz 15 Punkte (bzw. 12 Punkte für den 2. Platz) vergeben. Erreicht dieser Fahrer jedoch die Bestzeit aller Klassen seiner Division, bekommt er in der Cupwertung volle Punktezahl.
9.) Preise:
Es werden Pokale oder Medaillen an die Klassensieger vergeben. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, bei größerer Teilnehmerzahl weitere Preise zu vergeben. Nicht bei der Siegerehrung abgeholte Preise verfallen zugunsten des Veranstalters.
10.) Proteste:
Sind NICHT zulässig. Ansprechpartner bei eventuellen Problemen ist ausschließlich der Rennleiter.
11.) Ausschluss:
NUR VOM RENNLEITER AUSZUSPRECHEN UND UNWIDERRUFLICH!!
Ausschlussgründe:
Nichtbeachtung der StVO außerhalb der Bewerbsstrecke und des Fahrerlagers
Überschreiten der Schrittgeschwindigkeit im Fahrerlager
Nichtbeachtung von Anordnungen der Exekutive und Streckenposten
Offensichtlich sicherheitstechnische Mängel am KFZ
Nichttragen des Helmes oder Sicherheitsgurtes Mehrfachstart innerhalb einer Klasse
Mehr als zwei Fahrer pro Fahrzeug und Klasse Falsch abgegebener Nennung
Keine technische Abnahme
Wir machen darauf aufmerksam, dass bei Nichtbeachtung der Sicherheitsanweisungen, der vom Rennleiter bei der Fahrerbesprechung bekannt gegebenen Durchführungsbestimmungen und der Ausschreibung der Ausschluss erfolgt.
12.) Versicherung und Genehmigung:
Nicht gedeckt durch die normale Haftpflichtversicherung. Eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung wurde abgeschlossen.
An die OSK und Bezirkshauptmannschaft gemeldet.
13.) Sonstiges:
· eine Trainings bzw. Aufwärmstrecke steht nicht zur Verfügung
· das Laufenlassen des Motors mit erhöhter Drehzahl außerhalb des Bewerbes ist zu unterlassen!
· im Fahrerlager und auf dem Weg zum Start gilt SCHRITTTEMPO !!!
· Zuschauer und Teilnehmer dürfen sich nur hinter den Sicherheitsabsperrungen aufhalten
· Der Veranstalter kann jederzeit Durchführungsbestimmungen erlassen oder ändern
· Beim Vorliegen wichtiger Gründe kann die Veranstaltung verschoben oder abgesagt werden
· mit der Abgabe der Nennung unterwirft sich der Fahrer dieser Ausschreibung und eventuell noch zu erlassender Durchführungsbestimmungen
· Mit Unterfertigung der Nennung bestätigt der Fahrer, dass er nicht unter Alkohohl- oder
Drogeneinfluss steht und er keine körperlichen Gebrechen hat.
Höhere Gewalt entbindet den Veranstalter von der Einhaltung seiner Verpflichtungen.
Jeder Fahrer trägt die zivil- und strafrechtliche Verantwortung für die von ihm mit dem KFZ verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Der Veranstalter sowie alle mit dem Bewerb in Verbindung stehenden Behörden, Organisationen und Einzelpersonen lehnen den Fahrern gegenüber jede Haftung für Personen-, Sach- und / oder Vermögensschäden ab, die vor, nach oder während des Bewerbes eingetreten sind. Die Fahrer nehmen in jeder Hinsicht auf eigene Gefahr am Bewerb teil und verzichten mit der Abgabe der Nennung hinsichtlich eines Schadens, der im Zusammenhang mit dem Bewerb entsteht auf jedes Recht des Vorgehens gegen den Veranstalter oder dessen Beauftragte, gegen Funktionäre oder andere Personen oder Organisationen, die mit der Ausrichtung des Bewerbes in Verbindung stehen. Der Haftungsauschluss ist insoweit gültig, als dies durch die österreichische Rechtssprechung zulässig ist.
14) Startnummern:
Jede(r) Fahrer(in) erhält eine Startnummer, die für alle Läufe des Cups gleich bleibt. Diese Nummer wird beim ersten Start ausgegeben und ist vom Fahrer bei jeder Veranstaltung mitzubringen und zu verwenden.
Die Startnummer ist an der echten und linken Seite des Fahrzeuges anzubringen
Bei Verlust der Nummer, ist ein Unkostenbeitrag von € 5,-- zu entrichten.
15) Cupwertung:
Die Wertung basiert auf dem auf dieser Seite dargestellten Punktesystem. Derjenige mit den meisten Punkten am Jahresende ist Cupsieger. Wenn es am Jahresende mehrere Teilnehmer mit derselben Punkteanzahl gibt erfolgt ex aequo Platzierung. Da die Klasse über 2000ccm mit keiner höheren zusammengelegt werden kann, wird bei nur 1 Starter (bzw. 2 Startern) für den 1. Platz 15 Punkte (bzw. 12 Punkte für den 2. Platz) vergeben.
Punktesystem:

16) Auswertung:
Da die Klasse über 2000ccm mit keiner höheren zusammengelegt werden kann, wird bei nur 1 Starter (bzw. 2 Startern) für den 1. Platz 15 Punkte (bzw. 12 Punkte für den 2. Platz) vergeben. Erreicht dieser Fahrer jedoch die Bestzeit aller Klassen seiner Division, bekommt er in der Cupwertung volle Punktezahl.
Es gibt ein Streichergebnis, z.B. bei 6 durchgeführten Veranstaltungen würden 5 zur Cupwertung herangezogen werden. Gestrichen wird das schlechteste Ergebnis im Tagessieg und das schlechteste Ergebnis in der Klasse.
Die Auswertung wird von Uschi Wolf-Fritz durchgeführt. Zwischenstände vom Schwarzataler Auto-Slalom-Cup 2011 werden bei den Veranstaltungen ausgehängt. Die inoffiziellen Zwischenergebnisse sind jederzeit beim Auswerter oder im Internet unter http//:www.cup.msfp.at ersichtlich.
17) Cup-Preise:
Waren- und Geldpreise werden von den Veranstaltern und deren Sponsoren zur Verfügung gestellt.
Es werden Geld- und Warenpreise im Wert von ca. € 2.000,-- ausgeschüttet!
18) Cup-Siegerehrung:
Der Ort und der Termin der CUP-Siegerehrung wird der 5. November 2011 sein. Alle Cupteilnehmer werden außerdem schriftlich zur Siegerehrung eingeladen.
Alle teilnehmenden Veranstalter unterwerfen sich den Bestimmungen dieser Cup-Ausschreibung.
9) Cup-Organisation:
Uschi Wolf-Fritz, MSFP, 0699/15202640, she1@aon.at
Die Obmänner und Vertreter der veranstaltenden Vereine.
Eine unfallfreie und erfolgreiche Teilnahme beim
Schwarzataler Slalom-Cup 2010 wünschen die veranstaltenden Motorsportvereine.
Veranstalter 2012:
Club Rallye ABST
MSC Schwarzatal
Motorsportfreunde Putzmannsdorf (MSFP)
SL-Motorsport
Racing-Passion